3. September 2013

Accent aigu

Gestern rief ich in der Wiesbadener Filiale eines namhaften japanischen Automobilherstellers an, um einen Termin mit Probefahrt für den kommenden Samstag zu vereinbaren. Es dauerte vier Minuten in der Warteschleife ("Bitte legen Sie nicht auf, Sie werden gleich verbunden"), bis sich eine junge Frauenstimme meldete. Sie sei zwar nicht zuständig, werde aber meinen Wunsch weiterleiten und man würde mich zurückrufen. Wie denn mein Name und die Telefonnummer sei. Ich gab ihr meine Mobilnummer und buchstabierte den Namen.

"Mit accent aigu?"

fragte sie daraufhin. Das überraschte mich nun doch ein wenig, denn wer kennt schon die Schreibweise meines Familiennamens in der französischen Form mit "é", bzw. wer nimmt sich die Mühe bei einem solchen Telefonat darauf zu achten? Sie wich aus, als ich sie daraufhin ansprach, und nuschelte etwas von "zur Hälfte".

Allein schon zur Vertiefung dieses Gesprächs müssen wir nun die Probefahrt machen!

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824: „Muß di ni argern, dann geit di dat goot“

Sinnspruch an der Wand des Glücklichen Matthias : Darunter schmeckte uns Pannfisch und Schlemmerteller (nein, nicht der vom Horst!).  Danach...