4. Januar 2011

Ade!

Mit HB-IYQ nach WAW

Der Flug nach Warschau war ruhig. Ich war auch ruhig, denn ich habe die meiste Zeit geschlafen (die Nacht war doch recht kurz). Jetzt sitze ich bei Lech im Mercedes; er bot mir als erstes, noch in der Flughafengarage, eine Wohnung von einem seiner "amigos" an!

Die letzten Tage haben Ulrike und ich geräumt und geputzt. Es gab viel mehr zu tun und Gepäck als gedacht - ich kriege allein die Kartons schon nicht in die Wohnung!!! 12 Kubikmeter Kartons auf vielleicht 50 Quadratmeter - da bleiben nur noch schmale Gänge übrig!!! Von der Wohnungsabnahme waren wir enttäuscht, denn der Verwalter war ungerecht. Allerdings fand er auch den durchgebrannten Filter der Abzugshaube - da muss mal wer heftig flambiert haben! Die Räumung durch die Heilsarmee verlief parallel zum Umzug (Fröde), aber reibungslos. Sie nahmen sogar noch die (vollen) Dosen Bier aus dem Terrassenschrank mit.

Gestern nahmen wir noch ein letztes Mal Abschied von Maria und Iris, spazierten lange durch die Stadt (inklusive Essen im "Löwenzorn" und Tee bei "Helfenstein") und hatten einen sehr netten Abend bei Monika und Andreas in Lörrach. Wir übernachteten gut im Schweizerhof, direkt neben dem Bahnhof SBB.

Heute früh war Sonnenfinsternis, und Ulrike und ich haben sie zeitgleich gesehen. Wir waren uns einig, dass dies ein Zeichen ist, das unseren Unternehmungen Glück bringt. Himmelszeichen machen sich immer gut!

25. Dezember 2010

Waldweihnachten

Seit 22 Jahren ohne Unterbrechung haben wir jedes Jahr am 24.12. abends vor der Bescherung die Kinder zu einer familiären Waldweihnacht geführt. Dabei bringenen wir den Tieren etwas Leckeres zu essen: Mandarinen, Äpfel, Nüsse und so, und stellen Teelichtchen auf. Es ist eine schöne, unbestrittene Tradition der Familie.
Heute sind wir am ersten Weihnachtstag nochmals vorbeigegangen - und im frischen Schnee war alles voller Hasenspuren rund um unseren Waldweihnachtsbaum. Da haben wir uns gefreut.

20. Dezember 2010

Wenn schon Winter, dann auch nass!

Komisch, jetzt weiss ich selbst nicht mehr was mich da in's Wasser trieb. Möglicherweise die kalten Füsse in den Gummistiefeln, denn das Wasser war wärmer als das Stapfen im Schnee.

10. Dezember 2010

Schweigen im Walde

Es ist schon so: ich habe trotz einiger Reisen nach Polen nichts geschrieben hier im Blog. Auch keine Photos eingestellt. Es tut mir natürlich leid, denn anhand der Besuchsstatistiken sehe ich ja, dass Erwartungen bestehen. Wusstet ihr, dass dieser Blog insgesamt schon mehr als 1'200-mal besucht wurde, und überwiegend mit dem Safari-Browser? Google sammelt alle Daten, Achtung!

Wahrscheinlich habe ich nichts geschrieben, weil es keine Reisen sind. Natürlich kam ich bisher wieder zurück, aber es wird ein Tag kommen, an dem ich ein Einfach-Ticket habe, ohne gebuchte und sichere Rückkehr. Und meine Reisen jetzt sind schon irgendwie ein Teil davon. In Zukunft werde ich also den Aspekt des Tagebuches mehr betonen, und das Exotische fällt von alleine weg. Drückt mir die Daumen!

824: „Muß di ni argern, dann geit di dat goot“

Sinnspruch an der Wand des Glücklichen Matthias : Darunter schmeckte uns Pannfisch und Schlemmerteller (nein, nicht der vom Horst!).  Danach...