24. Mai 2014

Privatsphäre? Pustekuchen!

Die russische Firma Yandex hat sehr leistungsfähige (globale!) Landkarten, oft besser als Google Maps. Durch Pressen eines Punktes auf der Yandex-Karte erhält man den Auswahlpunkt "Panorama", was Googles Streetview entspricht.
Aber werden hier Häuser, Gesichter, oder Autokennzeichen verpixelt? Pustekuchen! Alles kommt drauf! Manchmal hat man den Eindruck, die Passanten haben sich extra in Positur geworfen, um ein gutes Bild abzugeben. Das Brautpaar auf der Kostprobe unten wurde vom Kameramann (zu Fuss, da Parkweg ohne Autos!) regelrecht verfolgt und ist mindestens 20-mal abgebildet.
Die Pfeile und grünen Linien im Bild sind die Yandex-Orientierungshilfen.

22. Mai 2014

Und wann ist Tagwach morgen? Um 03:50 Uhr!

Es wird immer nachtschlafener. Die Zeiten der Flieger sind die Randstunden, scheint's. Auf jeden Fall geht der Flieger der Aeroflot zurück nach Moskau morgen um 06:00 Uhr, und mit Einchecken und Fahrt zum Flughafen geht es eben um 04:20 Uhr vom Hotel Olivia ab.
Wir drei Gäste haben uns entschlossen schon heute abend auszuchecken. Das war eine gute Entscheidung, denn die ganze Prozedur dauerte knapp eine halbe Stunde! Die Zeit hätten wir morgen früh nicht gehabt. OK, morgen früh wäre möglicherweise auch nicht dieser kauzige Japaner dabeigewesen, der sich zu seiner Tasche bückte und beim Aufstehen mit dem Kopf den halben Tresen der Rezeption umriss! Immerhin sagten dann alle Gäste gleichzeitig "Ooooh!"

Wir waren noch an der Kama, an der gleichen Quelle, an der ich vor sieben Jahren mit dem ehemaligen Eigentümer der EuroMaster bei den Verkaufsverhandlungen war. Irgendwie hatte ich den Fluss breiter in Erinnerung. Er war immer noch sehr gross, und die erste Insel war damals vielleicht unter Wasser gewesen. Naja, Erinnerungen sind auch nicht mehr das, was sie mal waren! 

Die Figur im alten Baumstamm sagt auf Tartarisch:" Ich werde dir das Wasser des Lebens geben"



Abendstimmung am Ufer der Kama:



Und die Stadtmitte von Nizhnekamsk
, beim Hotel Olivia:

20. Mai 2014

Tagwach morgen 04:50 h

So frisch angezogen fand ich mein Bett am Sonntag Abend bei der späten Ankunft vor. 

Morgen früh muss ich aber zeitig aus diesem meinem Bett aufstehen, der Flieger verlässt nämlich Sheremetyevo SVO in Richtung Nizhnekamsk BEG schon um 08:00 Uhr!
Meine Kollegen meinen es ja nur gut mit mir, muss ich mir da sagen. Sie wollen halt nicht, dass ich Angst vor dem Zu-Spät-Kommen haben muss. Sie wissen nicht (noch nicht!), dass meine Angst vor dem Nicht-Ausgeschlafen-Ankommen doch überwiegt!

19. Mai 2014

Wohnungssuche eingeleitet

Die heisse Phase der Wohnungssuche ist angestossen. Aus den rund 50 Angeboten von Wohnungen in einem bestimmten Bereich und mit vertretbaren Mieten (lokal vertretbar! Lokal!) wurden mit komplizierten Algorithmen und Bauchgefühl dann 14 Apartments herausgefiltert, die jetzt zur Besichtigung angemeldet wurden. Auf der Karte seht ihr die drei Agenturen farbkodiert: Grün = Foursquares, Blau = IntermarkSavills, und Rot = Evans. Die gelben Tupfer (von Ost nach West) sind mein jetziges Apartment, Ulrikes und Renjas Hotel, und die Kanzlei des Rechtsanwalts. Der kleine blaue Kringel in der Moskva ist das Denkmal von Peter dem Grossen - 2011 zu einem der 10 hässlichsten Denkmäler der Welt gewählt. Seitdem (und seitdem der auswählende Bürgermeister Luzhkov nicht mehr im Amt ist) möchte die Stadt Moskau das mit 96 Metern achtgrösste Denkmal der Welt gerne verschenken. Ausser einem Provinznest will es aber niemand haben. Hier jemand Interesse, vielleicht?


16. Mai 2014

BRU, Gate 34

Ist das wirklich die "Hauptstadt" Europas? Beim Abflug sieht es gar nicht so aus!

Wir hatten ein so schönes Wochenende hier in Brüssel, und die vier Tage Training zu "Certified Compliance Officer - International" vergingen auch schnell. Tagsüber im fensterlosen Saal des Hotel Amigo, abends im Delirium Cafe. Oder Lernen. Denn heute war Abschlusstest: 115 Multiple Choice Fragen. Wir hatten 2,5 Stunden Zeit, ich habe aber vorzeitig abgegeben. Seitdem gammele ich auf dem Flughafen mit dem grössten Entwicklungsbedarf Europas herum! Jetzt steige ich aber gleich ein (ist ein EasyJet-Flug nach Basel - da läuft man noch über's Rollfeld zum Flieger!). 


12. Mai 2014

Bruxelles!

Der Ausblick aus Rhea Bude in Ixelles zeigt die Hinterhöfe des Universitätsviertels. Bitte unbedingt die Taube auf dem Kamin entdecken!


Abends ging's dann auf die Gass. Rhea führte uns ins Delirium Cafe. Rammelvoll war es dort, es gab angeblich über 2000 Biersorten, aber schon die 30 Zapfhähne waren eine Herausforderung. So wie die Wiedergabe der acht getrunkenen Bier ( von 4 Personen):

- Delirium Red

- XXX Bitter

- Lupulus Fructus

- ... Mangue

- ... Pomme

- Barbar Blonde

- Deliria, und

- Trappe Jubilaris. 

Das Photo machte ein Inder. 


Im Margritte-Museum waren wir heute morgen/mittag. Eine gute Werkschau, aber er war ja so fleissig, dass nicht alles  gezeigt werden kann. 

Wer entdeckt auf dem Photo das Atomium?


Nach dem Museum waren Ulrike und ich erst mal müde. Als Ulrike und Renja schon wieder auf Piste waren, schlief ich erst mal om Hotel eine Runde, druckte/ unterschrieb/ verschickte die neuen Statuten der polnischen Firma, und wartete auf Rhea. Wir schlenderten noch durch's Viertel und den Königsgarten, bekamen Hunger und suchten ein Zelt des Stadt-Festvals mit Essen. Gab abba nix! Also gingen wir in's Arcadi, assen beide Wähen und teilten uns einen Birnen/ Marzipan-Kuchen. 

Und danach (es war ja "schon" 20:45) ging's zum Konzert von Salvatore Adamo. Der Gute ist über 70 Jahre, ist seit 54 Jahren im Business, und machte heute eine lange und gute Show vor recht wenig Freiluft-Zuschauern! Rhea ind ich sangen mit, johlten und schunkelten wie alle anderen auch. Die Musik ist klassischer französischer Schlager, war in den 80-ern völlig aus der Mode, und kam danach wieder. Die meisten Zuhörer heute waren aus der zweiten Welle, und kannten die Chansons. 


824: „Muß di ni argern, dann geit di dat goot“

Sinnspruch an der Wand des Glücklichen Matthias : Darunter schmeckte uns Pannfisch und Schlemmerteller (nein, nicht der vom Horst!).  Danach...