11. Februar 2011

Guten Morgen!

Mir ist - um hier auch mal Lena zu Wort kommen zu lassen - richtig Gähn zumute, alter Finne! Aufgewacht bin ich um 02:03 Uhr, gerade rechtzeitig um dem Wecker keine Chance mehr zu lassen. Abfahrt um 02:44 Uhr und Ankunft am Flughafen 1 3/4 Stunde später. Schneller wäre kaum gegangen, denn die Strassen waren so gut wie leer. Tja, jetzt frühstücke ich in der Lounge, Käsebrötchen und Muffins. Noch eine Stunde bis zum Abflug.

7. Februar 2011

Buchen sollst du suchen

So falsch wie dieser Spruch schon bei Gewittern ist, so falsch ist er erst recht, wenn man sein Geld zusammenhalten möchte!

Ich buche nämlich heute wie wild online Flüge, Hotels, und Skype-Guthaben, die Kreditkarte glüht. Die Reisen nach Ehlhalten wollen geplant sein, damit ich noch einen günstigen Platz in einer günstigen Maschine erwische (hin *und* zurück). Dazu kommt ein Ausflug dieses Wochenende nach Wyk auf Föhr - da ist der Hinflug mit einer Startzeit des Flugzeugs von 06:20 Uhr am Morgen alles andere als günstig (nicht vergessen, da kommen noch 2.5 Stunden Fahrt nach Warschau dazu!!!). Anfang März geht es nach Dortmund zum 30-jährigen Diplom-Fest, das wird sicher lustig. Wir übernachten in der Stadtmitte am östlichen Westenhellweg. Und Ende März geht es nach Italien. Irgendwie habe ich den Eindruck, ich flöge zwar nicht mehr so weit weg, aber häufiger als vorher. Und umständlicher!

Seit ich übrigens hier im Blog geschrieben habe, dass mein Acer nichts taugt und immer 'rumzickt und ich ihn jetzt verschenke, benimmt er sich einwandfrei. Gestern hat er anstandslos den ganzen Tag auch komplexe Aufgaben in iTunes erledigt - Aufgaben, bei denen er sonst *immer* in die Knie ging. Ich glaube fast, er liest mit was ich schreibe und versteht es auch ... Das erinnert mich an einen Artikel in "Improbable Research", der vor langer Zeit einmal die Frage stellte, ob man akzeptieren könne, dass die Tochter einen Computer heiratet. Und, wie seht ihr das?

5. Februar 2011

Webcam Lodz

Wer sehen möchte wie bei mir (bzw. in Lodz) das Wetter, Tageslicht oder so ist, kann dies auf dem Live-Stream vom 

Plac Słoneczny

am besten tun. Ausserdem sieht man da gut, ob es noch einen Parkplatz gibt. Auf jeden Fall besser als die herumfahrenden Autos unten ... 
Eine Alternative bietet die Webcam in einer potthässlichen Ecke der Fussgängerzone 
Links im Bild eine Statue von Papst Johannes Paul II (war doch Pole, schon vergessen?!).

Ratet mal wo ich schon wieder bin?

Natürlich, wieder in der IKEA-Mall! Aber heute gibt es keine Pizza! Sondern Fisch.

Und die richtigen Schrauben für die Armlehnen meines Bürostuhls habe ich auch bekommen.

4. Februar 2011

Müde bin ich ...

Ja, heute morgen war ich doch etwas müde, die zwei Fahrten gestern haben mich etwas erschöpft. Die Fahrt und die Begleitumstände. Dabei hatte ich noch garnicht erwähnt, dass mir auf der Schnellstrasse ein unbeleuchteter Fahrradfahrer entgegenkam - auf einmal war er neben mir und vorbei! Den nächsten Flug (am nächsten Wochenende) werde ich von Warschau aus nach Hamburg machen, und von dort mit der Bahn nach Wyk auf Föhr. Im März fliege ich dann einmal von Poznan aus ab, hat eine bessere Strassenverbindung als Warschau.

Heute ging es in der Firma um die anstehende Preiserhöhungsrunde. Eindringliche Worte und rundum bedrückte Gesichter, niemand erhöht nämlich gerne Preise. Sie sehen die Gründe schon ein, aber die Reaktionen der Kunden sind in der Regel etwas harsch ...

Gibt es so etwas wie das "Hundealter" auch für's Autofahren?

Ich meine die Tatsache, dass Hunde in einem Kalenderjahr so schnell altern wie Menschen in sieben (oder irgend so eine Relation). Das sollte man auch für Autofahrer entwickeln. Ich stelle die These auf, dass dich ein einziger in Polen gefahrener Kilometer so schnell altern lässt wie zwei in Deutschland gefahrene Kilometer bzw. 3.18 Kilometer in der Schweiz.
Die Fahrt heute nach Warschau war schrecklich. Die Windschutzscheibe war ständig mit Schmiere vollgespritzt, es schneeregnete, die Strasse war voll und kurvig, mit vielen Ampeln, und es war dunkel. Ich sah kaum etwas, und dann sollst du noch Schlaglöchern ausweichen und deinen Weg finden! Rücksichtnahme auf andere Autofahrer (von anderen, noch schwächeren Verkehrsteilnehmern ganz zu schweigen) ist da nicht mehr möglich, da heisst es nur noch Vorwärts. Mitten auf dem Land war dann ein Stau, der mich über eine halbe Stunde kostete.
Und die Veranstaltung der Schweizerisch-Polnischen Handelskammer war öde. Nur Smalltalk, ausser mit dem Schweizer Botschafter und dem Chef der Handelskammer. Mit denen habe ich konkrete Treffen abmachen können. Eifrig verteilte ich meine "handgeschnitzten" Visitenkarten (die richtigen sind noch nicht gedruckt, und so habe ich das Bild des Probeabzugs auf Papier kopiert und von Hand ausgeschnitten - fand viele Fans, vor allem die Vertreter von Nespresso Polen waren begeistert über diese neue "Einsparmöglichkeit"). Nach dem Essen bin ich wieder gegangen bzw. gefahren. Die Rückfahrt war besser, da weniger Verkehr. ABER ICH BLEIBE BEI DEN OBEN VORGESCHLAGENEN VERHÄLTNISSEN DER ALTERUNG!

2. Februar 2011

Eisregen und heisse Diskussionen

Hui, das war eine heisse Fahrt heute früh um Sieben! Es nieselte ganz leicht, aber die Temperatur war weit unter Null. Alles - Auto, Strasse und Zebrastreifen - war von einer hauchdünnen, irreführenden, rutschigen Schicht Eis bedeckt. Gleichzeitig mit mir waren hunderte von Schulkindern unterwegs, die auch mal einfach so über den Zebrastreifen liefen - obwohl ein Auto kam!!! Ich war froh, als diese Fahrt vorbei war!
In der Firma erwarteten mich dann heisse Diskussionen über die unpopulären Entscheide von Montag. Speziell der Verkauf trat um sich, denn sie müssen die Preise erhöhen auch wenn einzelne (hoffentlich die unprofitablen) Kunden dann nicht bei uns bestellen: Gewinn vor Umsatz. Daneben kracht die Produktion aus allen Fugen, so viele grosse Aufträge haben wir! Der Februar könnte gut werden.

Heute abend habe ich den Flug zu Rhea gebucht, ich freue mich riesig auf die Reise und den Besuch bei ihr. Da ist der Kurztrip nach Wyk nächste Woche eher die Pflicht.

824: „Muß di ni argern, dann geit di dat goot“

Sinnspruch an der Wand des Glücklichen Matthias : Darunter schmeckte uns Pannfisch und Schlemmerteller (nein, nicht der vom Horst!).  Danach...