9. März 2011
Meine erste Panne
Tja, war wohl Pech. Die elektronische Wegfahrsperre hatte nach meiner Rückkehr nach Warschau keinen "Saft" mehr in der Batterie und blockierte alles. Das Auto stand einfach da und piepste nur Alarm. Direkt hinter mir hielt dann auch noch die Polizei, die mir mit ihrer etwas rauhen Herzlichkeit helfen wollte. Immerhin haben wir das Auto gemeinsam weggeschoben. Ich rief dann einen Kollegen im Büro an, der sagte mir die Adresse eines "Mister Minit", da fuhr ich hin mit dem Taxi, liess die Batterie des Blockers austauschen, und dann ging es wieder! Allerding war ich im Taxi schon froh, dass die iPhone-App "Google Translate" auch Polnisch spricht ...
8. März 2011
Auf den Strassen
Puh, das war jetzt knapp! Ich habe es mit 5 Minuten Reserve in's Flugzeug geschafft, und das auch nur weil ich mit quietschenden Reifen auf den teuersten Kurzzeitparkplatz des Flughafens gestellt habe! Ist ja nur für einen Tag!
Dabei bin ich um Fünf aufgestanden. Mit regulär 2 1/4 Stunden Fahrzeit sollte man doch einen Flug um 09:40 Uhr erreichen, selbst mit "geruhsamem" Frühstück. Aber heute kamen drei Effekte dazu, die es eben knapp machten.
Als erstes musste ich tanken, Diesel war alle. Kostete mich 10 Minuten, denn an der Kasse muss ich ja immer eine Rechnung mit Colex-Adresse ausgedruckt bekommen.
Das zweite hässliche Ereignis war ein Selbstunfall zwei Autos vor mir auf der Landstrasse. Vor einer Kuppe wollte noch jemand mit Höchstgeschwindigkeit überholen und fand dann keinen Platz mehr zum Einordnen rechts. Es kam wie es kommen musste: der entgegenkommende Volvo konnte gerade noch ausweichen, der Überholer kam ins Schleudern, fuhr in den Graben und überschlug sich dreimal. Einige tapfere Männer gingen dann hin und stellten das Auto wieder auf und sammelten die Bruchstücke auf. Um den Fahrer hat sich niemand gekümmert obwohl die Tür offen war, ich bin auch nicht hingegangen. Ein anderer Fahrer sagte zu mir: " Eine Lehre für die Zukunft", aber ich glaube er meinte mehr uns damit als den Fahrer.
Und das dritte Ereignis war der Morgenstau vor Warschau, der mich 40 Minuten kostete.
Und so kam ich "just in time" am Flughafen an, checkte ein, ging auf die Toilette, durch die Security und sofort ins Flugzeug. Das ist von der "Lufthansa Italia" und die Stewardess lud mich - als Vielflieger - auf einen Café in die Galley ein. Wir hatten dann einen kurzen Plausch bei einem köstlichen, ermunterndem Ristretto, über Polen und Italien und die Unterschiede der Länder. Nett.
Dabei bin ich um Fünf aufgestanden. Mit regulär 2 1/4 Stunden Fahrzeit sollte man doch einen Flug um 09:40 Uhr erreichen, selbst mit "geruhsamem" Frühstück. Aber heute kamen drei Effekte dazu, die es eben knapp machten.
Als erstes musste ich tanken, Diesel war alle. Kostete mich 10 Minuten, denn an der Kasse muss ich ja immer eine Rechnung mit Colex-Adresse ausgedruckt bekommen.
Das zweite hässliche Ereignis war ein Selbstunfall zwei Autos vor mir auf der Landstrasse. Vor einer Kuppe wollte noch jemand mit Höchstgeschwindigkeit überholen und fand dann keinen Platz mehr zum Einordnen rechts. Es kam wie es kommen musste: der entgegenkommende Volvo konnte gerade noch ausweichen, der Überholer kam ins Schleudern, fuhr in den Graben und überschlug sich dreimal. Einige tapfere Männer gingen dann hin und stellten das Auto wieder auf und sammelten die Bruchstücke auf. Um den Fahrer hat sich niemand gekümmert obwohl die Tür offen war, ich bin auch nicht hingegangen. Ein anderer Fahrer sagte zu mir: " Eine Lehre für die Zukunft", aber ich glaube er meinte mehr uns damit als den Fahrer.
Und das dritte Ereignis war der Morgenstau vor Warschau, der mich 40 Minuten kostete.
Und so kam ich "just in time" am Flughafen an, checkte ein, ging auf die Toilette, durch die Security und sofort ins Flugzeug. Das ist von der "Lufthansa Italia" und die Stewardess lud mich - als Vielflieger - auf einen Café in die Galley ein. Wir hatten dann einen kurzen Plausch bei einem köstlichen, ermunterndem Ristretto, über Polen und Italien und die Unterschiede der Länder. Nett.
6. März 2011
Sobota po trzecie
Samstag zum Dritten. Das ist jetzt der dritte Anlauf für diesen Blogbeitrag. Zwei mal ist mir der Acer schon eingefroren, und ich muss immer wieder von vorn anfangen. In der Zwischenzeit habe ich aber ein kleines Tool installiert, das mir anzeigt ob die CPU zu heiss wird (als möglicher Grund des Einfrierens); mit dem Tool kann ich auch die Ein- und Ausschalttemperatur des Lüfters einstellen. Jetzt gerade hat die CPU zB 52 °C und der Lüfter schaltet sich bei 55 °C an und bei 50 °C aus. Kann das sein?
Heute früh, als ich ausschlief, war die Welt auf jeden Fall noch in Ordnung. Nach dem Aufstehen riss ich auf jeden Fall zuerst die Balkontür auf um die Sonne herein zu lassen, es war wirklich schönes Wetter. Das gab sich leider im Laufe des Tages, jetzt nieselt es gruusig. Es gab dann ein gemütliches Frühstück mit frischem Baguette, ein wenig Putzen (der Wohnung, aber auch von mir), eine Maschine Wäsche und etwas Lesen. Am frühen Nachmittag machte ich mich dann auf zum Einkaufen: Ich wollte den Carrefour an der Aleksandrowska erforschen. Ich war aber garnicht begeistert: Es ist ein Kruuschladen, und Obst und Gemüse sind nicht frisch.
Da fuhr ich dann weiter zu Pawel i Piotr und kaufte das Obst, die leckeren Äpfel "Jagol" (daneben lag die ebenfalls lokale Züchtung "Jonagored"). Und danach ging ich das erste Mal in den grossen TESCO, der ja 24 h offen hat. Der hat aber alles, und in guter Qualität! Zum Beispiel die Müesli-Auswahl liegt auf 10 Metern Regal! Sicher der beste Laden bisher, auch was die Frischwaren angeht. Für unseren Dortmund-Besuch nächste Woche habe ich schon ein Mitbringsel gekauft, was Polnisches.
Zum Abendessen gab es dann Pierogi Ruskie, heute habe ich sie mit Gänseschmalz ausgebacken (was sehr gut schmeckte, sie aber *noch mastiger* machte). Und dazu gab es einen knackigen Salat mit Frühlingszwiebeln und Radieschen. Ich schreibe das so ausführlich für Ulrike, die meint ich ässe zu wenig Gemüse und zu viel Zurek-Suppe.
Heute früh, als ich ausschlief, war die Welt auf jeden Fall noch in Ordnung. Nach dem Aufstehen riss ich auf jeden Fall zuerst die Balkontür auf um die Sonne herein zu lassen, es war wirklich schönes Wetter. Das gab sich leider im Laufe des Tages, jetzt nieselt es gruusig. Es gab dann ein gemütliches Frühstück mit frischem Baguette, ein wenig Putzen (der Wohnung, aber auch von mir), eine Maschine Wäsche und etwas Lesen. Am frühen Nachmittag machte ich mich dann auf zum Einkaufen: Ich wollte den Carrefour an der Aleksandrowska erforschen. Ich war aber garnicht begeistert: Es ist ein Kruuschladen, und Obst und Gemüse sind nicht frisch.
Da fuhr ich dann weiter zu Pawel i Piotr und kaufte das Obst, die leckeren Äpfel "Jagol" (daneben lag die ebenfalls lokale Züchtung "Jonagored"). Und danach ging ich das erste Mal in den grossen TESCO, der ja 24 h offen hat. Der hat aber alles, und in guter Qualität! Zum Beispiel die Müesli-Auswahl liegt auf 10 Metern Regal! Sicher der beste Laden bisher, auch was die Frischwaren angeht. Für unseren Dortmund-Besuch nächste Woche habe ich schon ein Mitbringsel gekauft, was Polnisches.
Zum Abendessen gab es dann Pierogi Ruskie, heute habe ich sie mit Gänseschmalz ausgebacken (was sehr gut schmeckte, sie aber *noch mastiger* machte). Und dazu gab es einen knackigen Salat mit Frühlingszwiebeln und Radieschen. Ich schreibe das so ausführlich für Ulrike, die meint ich ässe zu wenig Gemüse und zu viel Zurek-Suppe.
5. März 2011
Heute spinnt er wieder!
Der Acer Laptop zickt heute wieder mal rum. Drei mal ist er heute abend abgestürzt (d.h. komplett eingefroren)!
Die Sommerferien sind gebucht, sieht gut aus in der Gospoda in den Masuren und an der Ostsee, gleich neben den 40 Meter hohen Wanderdünen. Und nachdem im guten Rückflug von Gdańsk nach Frankfurt nur noch zwei Plätze frei waren, habe ich die auch noch gleich mitgebucht!
Die Sommerferien sind gebucht, sieht gut aus in der Gospoda in den Masuren und an der Ostsee, gleich neben den 40 Meter hohen Wanderdünen. Und nachdem im guten Rückflug von Gdańsk nach Frankfurt nur noch zwei Plätze frei waren, habe ich die auch noch gleich mitgebucht!
Seit heute habe ich Office 2010 auf dem Firmenrechner. Die Installation dauerte fast 3 Stunden über's Netz, allerdings einschliesslich der Corporate Identity Add-Ons. Ich hatte in der Zeit gute Gelegenheit zum Telephonieren mit meinen Chefs.
2. März 2011
La Barca
Ah, Italien und seine Küche! Ich beneide Rhea ja schon um ihre Möglichkeit (nutzt sie sie?) der atlantisch-mediterranen Köstlichkeiten, aber heute im Restaurant "La Barca" in der kleinen Ortschaft Rho (!) bei Mailand war es einfach Spitze. Der etwas redselige und schrullige Wirt kam aus Puglia, und bereitete Meeresfrüchte in minimaler Küche zu: Öl und Zitrone oder Pfeffer. Das war so lecker! Zuerst gab es Hüttenkäse mit Thunfisch, dann ein vierblättriges "Kleeblatt" mit Oktopus, Seeschnecken, Shrimps und Sprotten, einen Teller Teigwaren mit Muscheln, und danach eine wirklich taufrische Seebrasse mit Artischocke. Als Dessert kam zuerst eine Komposition von Sorbets in ihren Früchten (hmm, die Walnüsse! und die Papaya!), danach eine Espresso-Creme. Und, klar, ein Grappa. Ja, es geht uns gut hier!
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