Jetzt muss ich mich aber ein wenig über mich selber ärgern. Ich bin nicht auf die einfache Idee gekommen, vor der Bestellung des Dell XPS für Ulrike bei Google "Gutscheine Dell" suchen zu lassen. Hätte ich das getan, wären mir zahllose abgelaufene Gutscheine entgegengepurtzelt, aber auch ein gültiger (9JDVKPNFSL45TG) über 5%. Den hätte ich - genauso wie hier im Blog - einfach per cut-n-paste in die Bestellung einfügen können und er hätte mir eine Menge Geld gespart. Eben 5 Prozent. Ich muss Google eben besser nutzen lernen.
Heute war ich in Warschau bei einem Vortrag einer Kollegin aus Italien, die als Designerin bei Clariant arbeitet und über die gesellschaftlichen Trends 2012 erzählte. Einen der Trends hatte sie zB überschrieben mit "Me - under construction?" und meinte damit den verunsichernden Umbruch in vielen Bereichen, aber auch den für manche atemberaubenden Aufbau neuer Strukturen, die viele eben das Gefühl haben lässt, persönlich in eine grosse Baustelle geraten zu sein. Aber selbst darüber sind sie sich ja nicht sicher. Sie hatte für jeden Trend fünf Farben dabei, die die "Grundstimmung" des Trends (Heidegger) widerspiegeln sollen. Für den besagten Trend waren die Farben eher satt und warm, zB ein goldenes, funkelndes Bienenwachsgelb oder ein sattes Burgunderrot. Der Vortrag war in sich sehr stimmig und anregend, und sie arbeitet da mit angesehenen Häusern in Paris und Mailand zusammen, die Designer aller Industrien mit Ideen bedienen. Dort arbeitet sie schon für den Sommer 2013.
(dieses Bild hat keinen Zusammenhang mit meinem Blog)
31. März 2011
27. März 2011
Statistics
This time the paragraph is in English for the international community following my blog sprachwand.
Starting last October until today the blog had 3'469 visitors, about 2/3 of them in Germany. But I have readers in Canada, Indonesia, India, and the USA. Not to forget Portugal! There is a clear #1 paragraph, "Refund", dated October 1st, 2010, with an individual total of 117 visits alone. The average daily visitor frequency is somewhere between 6 and 10 readers.
I am very happy to entertain such a lot of people almost every day and make some of them come back. Please do not hesitate to comment on what you like and what you do not agree with, I love reading comments to my blog!
Starting last October until today the blog had 3'469 visitors, about 2/3 of them in Germany. But I have readers in Canada, Indonesia, India, and the USA. Not to forget Portugal! There is a clear #1 paragraph, "Refund", dated October 1st, 2010, with an individual total of 117 visits alone. The average daily visitor frequency is somewhere between 6 and 10 readers.
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Flohmarkt in Lodz
Der Lodzer Flohmarkt ist eine riesige Angelegenheit im Industriegebiet. Das ganze Gelände ist belegt, entweder mit Ständen und Besuchern, oder mit parkenden Autos oder mit Autos zum Verkaufen. Die beiden letzten Kategorien werden oft verbunden durch einen Zettel an der Seitenscheibe "zu verkaufen" mit Mobilnummer. Und hinter den Ständen oder der Auslegeware stehen die Polen, die wohl in Deutschland zu den ganzen Vorurteilen beitragen. Ich bin mir sicher, auf dem Flohmarkt kriegst du durch geduldiges Fragen alles, wirklich alles. Nur eine Frage der Verbindungen, der Geduld und des Geldes. Wohl wie auf jedem Flohmarkt dieser Welt ...
26. März 2011
Heissss!
Zwei Sachen fallen unter diese Überschrift: Das Abendessen und der ACER.
Ich habe fast durch Zufall entdeckt, dass der ACER ein ganzes Drittel (35%!) seiner Rechenleistung für Antivirenschutz einsetzt. Jede, aber auch wirklich jede Datei wird nach dem Bezug aus dem Netz oder sonstwo gescannt, dauernd. Und bei iTunes geht der Scanner durch alle Musikfiles durch. Kein Wunder, dass die CPU dabei heissläuft und zusammenbricht! Jetzt habe ich den McAfee-Virenschutz gelöscht und habe auf AntiVir gewechselt. Das soll diese Art von Scans nicht machen und die CPU ist jetzt auch tatsächlich kühler. Ich halte euch natürlich zeitnah informiert!
Und zum Abendessen habe ich mir einen feinen Borschtsch gekocht, vegetarisch natürlich. Eine Gemüsesuppe mit 2 Randen verfeinern, mit etwas Balsamico abschmecken und einige Tropfen Kürbiskernöl - feine Sache! Und als Dessert gab es eines meiner Lieblingsgebäcks: Waffelröllchen mit Zartbitterschokolade. Auf Knien zu essen!
Ich habe fast durch Zufall entdeckt, dass der ACER ein ganzes Drittel (35%!) seiner Rechenleistung für Antivirenschutz einsetzt. Jede, aber auch wirklich jede Datei wird nach dem Bezug aus dem Netz oder sonstwo gescannt, dauernd. Und bei iTunes geht der Scanner durch alle Musikfiles durch. Kein Wunder, dass die CPU dabei heissläuft und zusammenbricht! Jetzt habe ich den McAfee-Virenschutz gelöscht und habe auf AntiVir gewechselt. Das soll diese Art von Scans nicht machen und die CPU ist jetzt auch tatsächlich kühler. Ich halte euch natürlich zeitnah informiert!
Und zum Abendessen habe ich mir einen feinen Borschtsch gekocht, vegetarisch natürlich. Eine Gemüsesuppe mit 2 Randen verfeinern, mit etwas Balsamico abschmecken und einige Tropfen Kürbiskernöl - feine Sache! Und als Dessert gab es eines meiner Lieblingsgebäcks: Waffelröllchen mit Zartbitterschokolade. Auf Knien zu essen!
Wahrheit und Methode
Mit grossen Vergnügen (wieder-)lese ich zur Zeit das Buch von Gadamer "Wahrheit und Methode" von 1960. Es ist ein ganz monumentales Werk dieses Heidelberger (!) Philosophen. Gestern abend blieb ich länger hängen an dem Aufsatz "Was ist Wahrheit?" (ab S. 44 im Link). Gadamer geht aus von dieser Frage des Pontius Pilatus (die übrigens Nietzsche als das einzige Wort von Wert des Neuen Testaments bezeichnet hat) und kommt zu ganz wesentlichen Erkenntnissen:
- So sagt Aristoteles: ein Urteil ist wahr, wenn es zusammen vorliegen lässt, was in der Sache auch zusammen vorliegt; ein Urteil ist falsch, wenn es in der Rede zusammen vorliegen lässt, was in der Sache nicht zusammen vorliegt. Wahrheit der Rede bestimmt sich also als Angemessenheit der Rede an die Sache.
- Wenn Nachprüfbarkeit Wahrheit (veritas) erst ausmacht, dann ist der Massstab, mit dem Erkenntnis gemessen wird, nicht mehr ihre Wahrheit, sondern ihre Gewissheit. [...] Dieses Wesen moderner Wissenschaft ist für unser ganzes Leben bestimmend. Denn das Ideal der Verifikation, die Begrenzung des Wissens auf das Nachprüfbare, findet seine Erfüllung im Nachmachen. So ist es die moderne Wissenschaft, aus deren Schrittgesetz die ganze Welt der Planung und der Technik erwächst.
- Das Entscheidende, das, was in der Wissenschaft erst den Forscher ausmacht, ist: Fragen zu sehen. Fragen sehen heisst aber, Aufbrechen-können, was wie eine verschlossene und undurchlässige Schicht geebneter Vormeinungen unser ganzes Denken und Erkennen beherrscht. So Aufbrechenkönnen, dass auf diese Weise neue Fragen gesehen und neue Antworten möglich werden, macht den Forscher aus. Jede Aussage hat ihren Sinnhorizont darin, dass sie einer Fragesituation entstammt.
Komfort
So, jetzt geht der Komfort in der Küche voll ab: Ich habe mir eben einen tollen Toaster mit Auftaufunktion gekauft. Das war dringend nötig, denn ich habe hier bisher nur Weizenbrot gefunden, und das trocknet (im Unterschied zu Roggen-/Sauerteigbrot) viel schneller. Genauer gesagt ist es ja weniger ein Trocknen als ein Abbinden der Stärke, kommt aber auf ein ähnliches "mouth feeling" heraus. Und mit einem Toaster - hoffe ich - kann ich die Scheiben kurzfristig aufpeppen! Bis sie halt gegessen sind, danach ist's eh' wurscht!
23. März 2011
BSOD
Für einige Minuten hatte ich wirklich Sorge. Mein Netbook (ja, der sowieso schwächelnde, überhitzende ACER Aspire One AO751h) machte mitten im Skype-Anruf zu und der Bildschirm wurde schwarz. Wenigstens nicht blau, kein BSOD ("blue screen of death"). Einschalten ging zwar, aber der Bildschirm blieb schwarz. Erst als ich den Akku 'rausnahm und wieder einschaltete, geht das Gerät jetzt. Also flott gebloggt, lass' die Fingerlein flink über die Tasten huschen!
Wenn mir nur was einfiele ...
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