13. Oktober 2017

777. In Ushuli, den Shkhara gucken gehen

Der Weg nach Ushguli ist kein leichter. Die stundenlange Fahrt nach Mestia wird nochmals um mehr als zwei Stunden (44 km) rauher Schotterpiste verlängert. Heute war die Fahrt extra Gaudi, denn der Dauerregen der letzten Tage hatte den Schotter durchtränkt mit Lehmsosse und alle Schlaglöcher unauffällig gefüllt. 



Pflotsch!





Ushguli liegt auf bis zu 2200 m Höhe und ist damit eines der höchstgelegenen Dörfer Europas. Es hat für seine 300 dauernden Einwohner sogar eigene Kindergarten und Schule (der Schulweg wäre ja auch etwas lang!). Wegen der historischen Bedeutung (Tamara!) und der herausragenden Natursteinarchitektur geniesst es die nötige UNESCO-Unterstützung. 










Der Ort war unsere Etappe auf der Wanderung den jungen Erguri-Fluss hinauf.  Über 9 km wanderten wir meist auf  Fahrwegen durch ein herbstliches Tal mit sanften Weiden, um einen Blick auf den Berg Shkhara zu erhaschen - mit 5068 m der höchste Berg Georgiens. Aber er zeigte sich nicht, verhüllte sich im Wolken und vertrieb uns zurück mit Graupelschauern. Drei Hunde begleiteten uns auf Schritt und Tritt, sie wissen, dass Touristen sie füttern!









An einer Stelle hatte im letzten Winter ein Erdrutsch Schneemassen verschüttet, und der Fluss dann einen Tunnel in dem Schnee geschmolzen:



Fahrer Burkhuti brachte uns auf herausfordernden Strassen sicher heim, dafür bekam er auch Applaus!

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